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Ihr Leder-Ratgeber von Natur Plus


Ihr Leder-Ratgeber von Natur Plus

Etwa ein drittel aller gekauften Sofas, Sessel und Stühle sind mit Bezügen aus Leder ausgestattet. Das natürliche Material, welches im Sommer angenehm kühl und im Winter herrlich warm ist, erfreut sich in allen Stilrichtungen großer Beliebtheit.

Lederpflege im Allgemeinen

Egal ob als Couch im angesagten Vintage-Stil, als klassischer Ohrensessel oder gemütliche Wohnlandschaft oder als pflegeleichter Esszimmerstuhl Bei Polstermöbeln steht Leder nach wie vor hoch im Kurs, denn sie fühlen sich angenehm an, sehen edel aus und sind robust. Um die unverkennbare Schönheit des Leders möglichst lange zu erhalten, muss es jedoch über die Jahre hinweg regelmäßig gepflegt werden. 


Das regelmäßige Befreien von Staub und das Abwischen mit einem leicht feuchten Tuch (um Kalkflecken zu vermeiden, bitte kein Wasser aus dem Wasserhahn, sondern destilliertes Wasser verwenden) sollte selbstverständlich sein. Leder verliert mit der Zeit an Feuchtigkeit und trocknet aus. Dadurch können unschöne Risse entstehen. Da Hitze und Sonne diesen Effekt verstärken, sollte man es vermeiden, das Ledersofa in der Nähe von Heizkörpern aufzustellen und direkter Sonneneinstrahlung auszusetzen. Achtung Kommt Leder mit Feuchtigkeit in Kontakt, wird es dehnbar! Daher darf ein Ledermöbel während der Reinigung nicht benutzt werden, um Beulen zu vermeiden.

Grundsätzlich gibt es folgende Lederarten zu unterscheiden:

Glattleder

Am häufigsten werden Glattleder mit einer schützenden Farbschicht auf der Oberfläche angeboten. Diese Leder führen auch Bezeichnungen wie Pigmentierte Leder, Semianilinleder, Anilinleder veredelt. Am weitesten verbreitet sind die seidenmatten, oberflächengefärbten Glattleder. Hierbei handelt es sich immer um Rindsleder, die durch eine aufgesprühte Farbschicht eine schützende Oberfläche erhalten haben. Hierdurch sind diese Leder besonders pflegeleicht, leicht zu reinigen, und unvermeidbare Gebrauchsspuren lassen sich im Anfangsstadium leicht farblich wieder angleichen.
Die genaue Bezeichnung des Leders ergibt sich aus der Dicke der Farbschicht Ist sie sehr dünn, wird das Leder je nach Feinheit der Farbzurichtung als Anilinleder veredelt oder als Semianilinleder (auch Nappaleder leicht pigmentiert) bezeichnet. Durch die dünne Farbschicht ist es etwas empfindlicher als die stärker gefärbten Leder, aber es fühlt sich wärmer und weicher an. Sehr stark gefärbte Leder, wie beispielsweise Autoleder, wirken kälter, sind jedoch weitaus robuster. er auch stärker dem direkten Kontakt mit der Haut unterworfen, und daher steht dieser Aspekt beim Kauf auch mehr im Vordergrund als bei einem Autoleder. Auch die Narbung des Leders gibt Aufschluss über die Qualität. So ist in den höheren Preisklassen die Narbe des Leders meist natürlich und in den unteren Preisklassen wird das Leder fast immer geprägt. Durch das Prägen entsteht weniger Verschnitt und es können auch die von Natur aus weniger schönen Häute, beispielsweise durch Schäden durch Insekten, Krankheiten oder Verletzungen, verarbeitet werden. Natürlich bedeutet aber eine Prägung nicht immer, dass es sich um ein schlechtes Leder handelt, denn manchmal erfolgt das Prägen nur aus Designgründen.

Meist sind dunklere Leder schmutzunempfindlicher als hellere, denn auf hellen Ledern sieht man Verschmutzungen schneller. Nicht unterschätzen sollte man Jeansabfärbungen – gerade dunkelblau eingefärbte Jeansstoffe hinterlassen häufig unschöne Spuren. Bei Glattleder sind hellere Leder jedoch nicht so problematisch, als dass man grundsätzlich abraten sollte.
Bei Glattleder, welches mit einer Farbschicht geschützt ist, treten Fettflecken und andere Flecken nicht so schnell auf, da das Leder Flüssigkeiten nicht sofort aufsaugt.
Grundsätzlich kann man sagen, das oberflächengefärbte Glattleder sich nicht ganz so weich und warm an wie Anilinleder anfühlen, aber es sind robuste und pflegeleichte Leder.

Pflegeempfehlung Oberflächengefärbte Glattleder sind recht leicht zu reinigen und zu pflegen. Neben dem gelegentlichen Abwischen mit einem nebelfeuchten Tuch, empfiehlt es sich dennoch, das Leder halbjährlich mit einem Pflegeprodukt zu behandeln.

Rat bei Flecken und Schäden Bei schwierigen Flecken, Trockenbrüchen oder Ausbleichungen sollet man immer zeitnah einen Fachmann hinzuziehen, denn je länger man wartet, desto schwieriger ist eine Reparatur.

Unsere Top-Seller aus Glattleder



Offenporige Glattleder, Anilinleder

Glattleder gibt es auch offenporig, sie nennen sich dann Anilinleder. Diese Leder geben ein wunderbar warmes Gefühl bei Hautkontakt, es fühlt sich nicht kalt an. Anilinleder sind wohl die natürlichsten Lederarten. Anilinleder sind teurer als oberflächengefärbtes Glattleder, weil nur beste Häute ohne Schäden für diese Leder Art verwendet werden können. Der höhere Preis ist aber leider nicht (wie häufig vermutet) mit einer größeren Unempfindlichkeit verbunden. Leider sind Anilinleder empfindlicher als oberflächengefärbtes Glattleder. Flüssigkeiten ziehen durch die offenporige Oberfläche schnell in das Leder ein. Viele Leder sind zwar vom Hersteller imprägniert, diese Imprägnierung reibt sich jedoch recht schnell ab und das Leder wird fleckempfindlich.

Eingezogene Flecken lassen sich häufig auch nicht mit Reinigern entfernen. Diese Lederarten sind meist UV-empfindlicher und tendieren auch zu den schlecht zu entfernenden typischen Fettflecken im Kopf- oder Armlehnenbereich. Wer ein Möbel mit Anilinleder wählt, muss solche Abnutzungserscheinungen als charmanten Charakter des Möbels zu schätzen wissen. Natürlich ist es ratsam, ein eher dunkleres Leder zunehmen.

Pflegeempfehlung Diese Leder Art sollten von Beginn an mit einer guten Imprägnierung vor Flecken geschützt werden. Falls das Leder über die Jahre trocken und stumpf wird, kann es zusätzlich mit rückfettenden Sprays behandelt werden.

Rat bei Flecken und Schäden Bei schwierigen Flecken, Trockenbrüchen oder Ausbleichungen sollet man immer zeitnah einen Fachmann hinzuziehen, denn je länger man wartet, desto schwieriger ist eine Reparatur.


Unsere Top-Seller aus Anilinleder



Rauleder wie Nubuk, Velour- oder Büffelleder (zwischen Rau- und Anilinleder)

Bei Nubuk, Velour- oder Büffelleder handelt es sich um offene und angeschliffene Leder. Diese nehmen Feuchtigkeit schnell auf und neigen daher natürlich schneller zur Fleckenbildung. Auch das „Speckig werden“, beispielsweise durch Fettflecken im Kopfbereich und an den Armlehnen und Ausbleichungen sind typische Flecken bei diesen Lederarten.

Unsere Top-Seller aus Nubuk, Velour oder Büffelleder



Bycast-Leder /Pull-Up-Leder

Voll im Trend, bieten viele Möbelhersteller verschiedensten Arten von Vintage Ledern an. Dies sind Leder, welche schneller als andere Lederarten eine Patina bekommen. Das heißt, dass Gebrauchsspuren schnell sichtbar werden, die Farbschicht der Oberfläche ist weich durch Öle, Wachse oder Fette und verändert sich durch Dehnung, Kratzer und Reibung. Die Veränderungen sind charakteristisch und absolut erwünscht. Vintage Leder sind also hierdurch pflegeleicht und letztlich auch robust.

Pflegeempfehlung Fettleder (Pull-Up-Leder) oder Ölleder sind meist einfach zu Reinigen und zu pflegen, aber je nach Glanzgrad und Offenporigkeit kann die Pflegeempfehlung variieren – hier sollte auf die Empfehlungen des Herstellers und die Tipps des Fachberaters gehört werden. Zu heftige Gebrauchsspuren lassen sich oft mit einer Pflege wieder auspolieren.

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Die wichtigsten Tipps zur perfekten Pflege

Tipp 1: Regelmäßig pflegen!

Leder ist ein Naturprodukt, welches sich nicht selbst regenerieren kann und daher ein wenig Unterstützung braucht. Das Leder trocknet sonst mit der Zeit aus und kann rissig werden. Zu dem kann durch Sonnenlicht oder Kunstlicht die Farben des Leders ausbleichen. Auch das Hautfett der Menschen kann dem Leder eine unschöne Patina verleihen und bei hellem Leder kann der Farbabrieb einer dunkelblauen Jeans zu Schatten führen. Um solche negativen Veränderungen am Leder zu vermeiden, sollte es also regelmäßig gepflegt werden.

Tipp 2: Leder braucht Fett und Feuchtigkeit!

Um seinen weichen Griff zu behalten und keine Trockenbrüche zu erhalten, benötigt Leder nicht nur Fett, sondern auch Feuchtigkeit. Doch Obacht Werden Ledermöbel ausschließlich mit Lederfett behandelt, verstopfen die Poren und es bleibt ein schmieriger und schmutzanziehender Film auf der Oberfläche zurück. Deshalb vor der Pflege mit Fett, sollte das Leder immer unbedingt vorher mit einem nebelfeuchten Tuch gereinigt werden. So werden die Poren von Schmutzpartikeln befreit und die Inhaltsstoffe der Pflegemittel können richtig in das Leder eindringen.

Tipp 3: Optimal gepflegt! 

Bevor man mit der Pflege des Möbelstücks beginnt, sollte man zunächst die Leder Art bestimmen. Wir unterscheiden zunächst zwischen Glatt- und Rauleder (wie beispielsweise Nubuk, Velours und Wildleder). Bei den Glattledern ist offenporiges Anilin recht empfindlich und anfällig für Flecken, während pigmentierte Leder - also Leder, die mit einer schützenden Farbschicht versehen sind – im Vergleich sehr strapazierfähig sind. Oberflächengefärbte Leder lassen sich gut reinigen und sind somit auch sehr robust und alltagstauglich. Grundsätzlich sollten Reinigungs- und Pflegemittel daher individuell auf die Besonderheiten des Leders abgestimmt werden. Unabhängig von der Pflege sollten Ledermöbel regelmäßig mit einem weichen, fusselfreien Naturfasertuch abgestaubt werden. Bis zu zwei Mal im Jahr kann Leder gerne mit speziellen Pflegemitteln gereinigt und gepflegt werden. Bei farbigen Ledermöbeln sollte eine Pflegelotion mit Lichtschutzfaktor angewendet werden.

Tipp 4: Was tun bei Flecken? Schnell sein!
 

Denn nur wer bei Flecken schnell reagiert, hat eine Chance. Frische Öl-, Fett oder auch Weinflecken lassen sich mit dem richtigen Reiniger durchaus gut entfernen. Zur ersten Hilfe saugt man Flüssigkeiten sanft mit einem Papiertuch (wie beispielsweise Küchenrolle) auf. Dann sollte der Fleck ganz vorsichtig mit reinem destilliertem Wasser auswaschen werden. Es ist wichtig, destilliertes Wasser zu verwenden, um Kalkränder zu vermeiden. Noch wichtiger ist aber, dass ohne Druck gearbeitet wird und kein Reiben stattfindet, denn sonst besteht die Gefahr, dass der Fleck ins Leder eindringt. Es gibt natürlich auch spezielle Fettlösesprays, Kugelschreiber-Entferner und Intensivreiniger, mit denen verschiedenste Flecken entfernt werden können.  
Im Anschluss an die Fleckentfernung trägt man am besten eine passende Pflegelotion. Diese gibt es auch als Farblotion mit UV-Schutz zum Auffrischen der Farbe. Grundsätzlich sollte dabei darauf geachtet werden, dass man großflächig von Naht zu Naht reinigt und pflegt und nicht nur punktuell. Um Jeansabfärbungen zu vermeiden, verwendet man am besten eine spezielle Intensivschutzlotion – oder man macht es sich einfach grundsätzlich in einer Jogginghose gemütlich auf dem Sofa.

Tipp 5: Auch Risse, Kratzer oder Abschürfungen können behoben werden! 

Klar, kleine Schäden wie leichte Abschürfungen oder Ausbleichungen kann man selbst mit geeigneten Produkten beheben. Bei tiefen Kratzern oder Löchern empfiehlt es sich jedoch, einen professionellen Fachmann zu kontaktieren – dieser weiß wie das Problem gelöst werden kann.

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